Border Collies
Die Geschichte der Border Collies (in Kurzfassung)...
Die Ursprüngliche Heimat der Border Collies ist das Englisch - Schottische Grenzland. Dort entstanden im 16. Jahrhundert Hütehunde, aus denen sich die Collies als Helfer der Schäfer entwickelten.
Der ursprüngliche Border Collie wurde durch Zuchtauswahl zu einem überragenden Hütehund.
Als Stammvater der modernen Border Collies gilt der 1893 geborene "Old Hemp". Aufgrund seiner hervorragender Fähigkeit, Schafverhalten richtig einzuschätzen, war er er als Zuchtrüde sehr begehrt. Angeblich soll er mehr als 200 Nachkommen - und niemals ein Trial verloren haben.

Der Border Collie war bis in den 70-er Jahre kein anerkannter Rassehund, sondern wurde "nur" im Leistungsregister der ISDS geführt. Einen Rassestandart gab es noch nicht.
In diesem "Studbook" werden Hunde registriert, deren Eltern schon registriert sind, oder die ein offenes Hütetrial gewinnen. Das äußere Erscheinungsbild ist dabei unwichtig.
In Australien allerdings war der Border Collie schon seit Jahrzehnten ein anerkannter Rassehund und wurde auch auf Ausstellungen erfolgreich präsentiert.
Als dort dann die Bewegung aufkam, den Border Collie als australische Hunderasse festzulegen, kamen die Briten in Zugzwang: Einerseits wollten sie nicht, das dieser hervorragende Arbeitshund als Ausstellungshund "verkommt" - andererseits konnten sie nicht hinnehmen, das der Border Collie ein ausländischer Hund werden sollte. Mit zweifelhaften Gefühlen wurde man sich 1976 über einen Rassestandart einig, der seitdem kaum geändert wurde.
Seit 1981 führt der Club für Britische Hütehunde das Zuchtbuch für Border Collies in Deutschland.
