11.08.2021

 

Ich habe lange die HP nicht mehr bearbeitet - mir stand der "Kopf" nicht danach....
Aber ich fange zunächst mit den schönen Dingen an :-)
Unsere Welpen aus unserem N-Wurf sind (natürlich) schon Ende Mai / Anfang Juni zu ihren neuen Besitzern gezogen und haben sich schnell und gut eingelebt.
Alle fünf sind aufgeschlossene, freundliche junge Hunde die sich auch optisch wunderschön entwickeln.
Den Besitzern unserer "Zwerge" wünschen wir ganz viel Freude und ganz viele tolle gemeinsame Jahre mit ihrem Familienzuwachs.

Und nun zu dem, was mich - bzw. uns - in den vergangenen Wochen viel Zeit und auch Kraft gekostet hat....
Auch unsere Jill erwartete einen Wurf mit Termin Ende Juni. Pünktlich zum errechneten Geburtstermin setzten die Vorwehen ein. Bis dahin war nichts auffällig: Jill ging es zu jeder Zeit in der Trächtigkeit gut und wir freuten uns schon auf ihre Welpen; es sollte ihr letzter Wurf werden.
Sonntags früh verlor Jill pechschwarzen Ausfluss und mir war klar das hier sofort gehandelt werden muss. Nach einem Telefonat mit dem Tierarzt stellte er sofort ein Notfall-Team zusammen um einen Kaiserschnitt durchzuführen. Schon bei der Voruntersuchung war klar das die Welpen nicht mehr leben.
Während der Kastration zeigte sich das gesamte Ausmaß: die Gebärmutter war prall mit Flüssigkeit von den teils bereits zersetzten Welpen gefüllt. Aus dem geplanten Kaiserschnitt, welcher in der Regel nur rund eine Stunde dauert (so unsere Erfahrungen bei Mila) wurde eine Operation von 2,5 Stunden. 

Nach der OP war Jill entsprechend geschwächt aber erholte langsam immer mehr.
Wir dachten Anfangs, das wir das "Schlimmste" überstanden hätten, aber dann stieg ihre Temperatur, teilweise mit Fieberschüben von über 40 Grad. Natürlich wurde sofort ein Antibiotika und Fiebersenkende Schmerzmittel verordnet. Die Medikamente schlugen aber nicht wie gewünscht an - die Temperatur blieb immer noch bei knapp 40 Grad und Jills Allgemeinbefinden wurde (wieder) schwächer.
Es wurde ein zweites Antibiotika verordnet, zusätzlich wurde ein Ultraschall des Bauchraums und der Organe angeordnet - die Überlegung zu einer zweiten OP stand schon im Raum (Anm.: dieses zweite Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone soll auf Antrag bei der EU wie weitere Antibiotika zukünftig für Tiere verboten werden: 
Antibiotika-Verbot für Tiere ).

Schon nach einem Tag Gabe des zweiten Antibiotikas konnte man bei Jill einen "Aufwärtstrend" erkennen. Der Bauchultraschall war für wenige Tage später angesetzt. Hier zeigte sich noch ein entzündeter Uterus-Stumpf, welche aber durch die neuen Medikamente abklingen sollte.

In der rechten Niere zeigte sich ein Urinstau (die Niere sah dadurch schon leicht verändert aus), ebenso im rechten Harnleiter staute sich der Urin - schuld war ein kleiner Stein, welcher den Harnleiter blockierte und es dadurch nicht mehr zum richtigen Urinabfluss kam.
Fast Zeitgleich wurde Blut abgenommen um die Nierenwerte zu prüfen - das Ergebnis kam einige Tage später: die Nierenwerte waren auffällig, sie waren zwar nicht dramatisch, aber erhöht und hier musste schnellstmöglich gehandelt werden, damit die Niere / die Nieren keinen dauerhaften Schaden bekommen.

Nun musste ein Spezialist aufgesucht werden - ein Urologe, welcher eventuell die Möglichkeit hat den Stein zu "sprengen" oder aber an der Harnleiter operieren könnte.
Ich durchforstete das Internet und wurde schließlich in der Tierklinik Ahlen fündig. Ich schickte alle bisherigen Befunde und Vorberichte dem dortigen Chefarzt für Urologie. Er bestellte mich mit Jill einen Tag später ein um sie selbst zu untersuchen und weiteres Vorgehen abzusprechen. 
Aus der eigentlich gut zweistündigen Fahrt nach Ahlen wurden wegen Stau, Unfällen usw. insgesamt vier Stunden. Zwischendurch dachte ich sogar kurz drüber nach wieder umzukehren....
Der Tierarzt nahm sich viel Zeit für Jill, er untersuchte sie gründlich, schallte erneut die Organe, röngte die Niere und entnahm Urin aus der Blase.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus das der Uterusstumpf immer noch leicht entzündet ist, also muss(te) das Antibiotika noch ein paar Tage länger gegeben werden. 
Aber von dem Stein war nichts mehr zu sehen - es gab auch keinen Urinstau mehr in der Niere. Scheinbar wurde der Stein alleine ausgespült (was mich natürlich freute).
Der Arzt empfahl ein weiteres Blutbild und je nach Befund ein Kontrastmittel-Röntgen der Nieren.
Das zweite Blutbild zeigte schon deutlich bessere Werte als beim ersten Mal. 
Nun bekommt Jill zunächst für 4-5 Wochen spezielles Nierendiätfutter, in 4 Wochen werden wir erneut die Blut- und Nierenwerte prüfen lassen. Sollte alles wieder in der Norm sein, versuchen wir das Spezialfutter wieder langsam auszuschleichen, andernfalls werden wir in Ahlen das Kontrastmittel-Röntgen noch veranlassen.

Wichtig ist, das es Jill jetzt wieder gut geht - es war schlimm anzusehen wie der eigene Hund immer mehr abbaut, nicht mehr spazieren gehen wollte und keine Freude mehr hatte.
Wir hoffen das der "Aufwärtstrend" bleibt :-)

 

11.05.2021

 

Gestern gab es ein "Jubiläum" zu feiern.... unser C-Wurf wurde schon 10 Jahre alt.
Den drei Mädels Tashi, Amy und Luna und den beiden Jungs Willow und Finley geht es gut - auch wenn alle schon ziemlich grau geworden sind :)
Happy Birthday ihr Lieben!! Wir wünschen euch noch viele schöne, gesunde Jahre mit euren Zweibeinern!
Leider haben wir (noch) kein aktuelles Bild von Finley...

04.03.2021

 

Gestern, am 03.04.2021 sind Milas Welpen geboren.... wir freuen uns über 4 Hündinnen und ein Rüde :-) 
Mehr unter "aktueller Wurf"

 

03.03.2021

 

Kann man "Glück" beschreiben?? Für uns war gestern einer der schönsten Tage!!
Mila ist tragend!!! Wir dürfen uns auf unseren N-Wurf freuen :D
Wahrscheinlich werden es kleine "Osterhäschen" ;)

 

02.02.2021

Bisher fehlte mir ein wenig die Motivation an der Webseite zu arbeiten.... die Zeit habe ich lieber für andere Dingen genutzt :)

Nachdem wir im letzten Jahr keine Welpen hatten weil beide - Jill und Mila - "leer geblieben sind", hatte ich meine Hündinnen komplett untersuchen lassen. Auch Ruby hatte ihr "jährliches Check-Up".
Sowohl von den Blut- und Schilddrüsenwerten sind alle drei "Kerngesund". Bei Jill und Mila wurden zudem Gebärmutter und Eierstöcke geschallt - auch hier sind keine Auffälligkeiten (wie z.B. Zysten) vorhanden.

Nach diesen sehr guten Befunden werden wir es in diesem Jahr nochmal versuchen... und abwarten ob wir 2021 "mehr Glück" haben ("Never give up the Hope" - das wird das Motto unseres N-Wurfes).

Unseren Welpeninteressenten sind wir sehr dankbar das sie weiterhin auf einen Welpen von uns warten - das wissen wir sehr zu schätzen!

Die Wurfplanungen für 2021 bleiben weiterhin bestehen:
Für Mila haben wir "Xandro von den Buschchaoten" (Xandro) ausgewählt, für Jill "Grace of Angels Home Urban Shepherd of Chaos" (Pino). 

 

Leider bekamen wir Anfang des Jahres eine sehr traurige Nachricht:
Rubys Schwester "Ella" (Blaze of Glory) musste nach schwerer Krankheit über die Regenbrücke gehen :( - diese Nachricht hat uns sehr traurig gemacht.
Unsere Gedanken sind bei Leo und Ursula, die für Ella alles getan haben und mit ihr ein liebes und wertvolles Familienmitglied verloren haben... 


 

Bianca u. Marcus Müller

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